Wie solltest du eine E-Zigarette ziehen? – Ein freundlicher Guide für alle, die zum ersten Mal vapen
Wenn du diesen Blog liest, bereitest du dich wahrscheinlich darauf vor, zum ersten Mal zu vapen – oder du wechselst gerade von klassischen Tabakzigaretten zur E-Zigarette. Für die meisten Menschen fühlt sich dieser Prozess gleichzeitig spannend und ungewohnt an: Warum fühlt sich Vapen nicht wie eine „echte Zigarette" an? Warum muss ich beim Inhalieren husten? Wie bediene ich das Gerät? Wie fülle ich das Liquid nach? Diese Fragen sind völlig normal – du bist damit auf keinen Fall allein.
Als Marke, die sich intensiv mit dem Dampferlebnis beschäftigt und täglich mit Produkten und Nutzer:innen arbeitet, kennen wir dieses Gefühl von Unsicherheit sehr gut, das entsteht, wenn man etwas Neues ausprobiert. Dieser Blog soll dich nicht mit komplizierten Fachbegriffen überfordern. Stell ihn dir lieber wie ein Gespräch unter Freund:innen vor – jemand, der dir all das erklärt, was er oder sie selbst gerne beim ersten Kontakt mit einer E-Zigarette gewusst hätte. Das Ziel ist, dir einen möglichst sanften, angenehmen Einstieg ins Vapen zu ermöglichen – ohne Husten, Frust und Fragezeichen.
Warum du eine E-Zigarette nicht so inhalieren solltest wie eine klassische Zigarette
Viele Menschen, die von herkömmlichen Zigaretten umsteigen, ziehen zunächst ganz automatisch sehr kräftig. Schließlich funktioniert eine Tabakzigarette genau so: Je stärker du ziehst, desto schneller brennt der Tabak, desto intensiver werden Aroma und „Throat Hit". Diese Logik ergibt in der Welt der Tabakzigaretten absolut Sinn – sie sind im Grunde ein „je stärker du ziehst, desto stärker brennt sie"-System.
Bei E-Zigaretten ist das aber völlig anders.
Eine E-Zigarette produziert nicht automatisch mehr Dampf, nur weil du kräftiger inhalierst. Im Gegenteil: Wenn du zu stark ziehst, kann genau das Gegenteil passieren – ein verbrannter Geschmack, auslaufendes Liquid oder dieses leichte „Blubbern", das meist ein Zeichen dafür ist, dass zu viel Liquid in die Coil gelangt ist. Das bedeutet nicht, dass dein Gerät kaputt ist – es ist einfach die Art und Weise, wie eine E-Zigarette funktioniert. Das Gerät erhitzt Liquid, um Dampf zu erzeugen, und wenn du zu heftig ziehst, flutet zu viel Liquid den Verdampfer, bevor es vollständig verdampft werden kann.
Wenn du also ans Rauchen gewöhnt bist, ist die größte Umstellung tatsächlich dein Zugverhalten. Denke eher an sanft, langsam, gleichmäßig statt an kräftig und mit viel Zug. Dieser weichere Zug sorgt für einen ruhigeren, angenehmeren Dampf, reduziert Reizungen im Hals und macht dir den Einstieg ins Vapen deutlich leichter.
Welche Komponenten gehören zu einer E-Zigarette?
Bevor du deinen ersten Zug nimmst, hilft es sehr, zu verstehen, was im Gerät steckt und wie es arbeitet. Auch wenn die verschiedenen Modelle von ELFBAR von außen unterschiedlich aussehen können, sind die wichtigsten Bauteile meist sehr ähnlich.
Eine E-Zigarette besteht aus einem Device (dem Hauptgerät), in dem sich der Akku und die Steuerungselektronik befinden – gewissermaßen das „Herz" deiner E-Zigarette. Daran angeschlossen ist ein Pod, in dem sich das Liquid befindet. Manche Pods sind bereits vorbefüllt, andere kannst du mehrfach nachfüllen. Das Liquid selbst ist der Bestandteil, der nach dem Einziehen in die Watte erhitzt und in Dampf umgewandelt wird. Wenn du ein Kit gekauft hast, sind Gerät und Pods in der Regel bereits zusammen in einem Set enthalten – ideal für Einsteiger:innen. Wenn du eine aufladbare E-Zigarette benutzt, brauchst du außerdem ein Ladekabel, um den Akku mit Strom zu versorgen – E-Zigaretten „brennen" nicht von alleine wie Zigaretten, sie sind vollständig auf elektrische Energie angewiesen.
Wenn du weißt, wofür welches Teil zuständig ist, fühlst du dich bei der ersten Nutzung deutlich sicherer – und das Verhalten deines Geräts wird plötzlich viel nachvollziehbarer.
Wie inhalierst du eine E-Zigarette richtig?
Dieser Guide deckt die häufigsten Anfängerfehler ab – und zeigt dir, wie du sie vermeidest. Wenn du diese Schritte beherzigst, wirst du feststellen, dass Vapen viel einfacher ist, als es am Anfang wirkt.
Schritt 1: Anleitung lesen – es lohnt sich wirklich
Jedes Gerät hat seine eigene Art, gestartet, bedient und gepflegt zu werden. Wenn du dir nur eine Minute für die Bedienungsanleitung nimmst, kannst du dir viele unnötige Probleme ersparen und dafür sorgen, dass dein Gerät länger zuverlässig funktioniert.
Schritt 2: Halte deinen Akku geladen (wenn du ein Disposable nutzt, kannst du diesen Punkt ignorieren)
Der Akkustand beeinflusst die Dampfentwicklung. Ist der Akku fast leer, kann der Dampf dünn, schwach oder sogar etwas kratzig im Hals wirken. Für ein gleichbleibendes Erlebnis ist es sinnvoll, möglichst mit höherem Akkustand zu dampfen.
Schritt 3: Achte darauf, dass alles korrekt zusammengesetzt ist
Ist der Pod richtig eingerastet? Ist das Gerät vollständig verbunden? Wenn etwas locker ist, kann es zu auslaufendem Liquid oder unzureichender Erwärmung kommen. Nachdem du den Pod eingesetzt hast, drücke oder drehe ihn leicht nach, um sicherzugehen, dass er wirklich fest sitzt.
Schritt 4: Nach dem Befüllen die Watte 5 Minuten „ruhen" lassen
Bei Open-System-E-Zigaretten wie der ELFX Serie solltest du, nachdem du den Pod mit Liquid befüllt hast, der Watte etwa 5 Minuten Zeit geben, um sich vollständig vollzusaugen. Ziehst du zu früh, kann ein verbrannter Geschmack entstehen.
Bei geschlossenen Pod-Systemen wie der ELFA-Serie ist das Ganze einfacher: Vorgefüllte Pods werden einfach ersetzt, sobald sie leer sind. ELFA Refillable Pods kannst du dagegen mit deinem Lieblingsgeschmack selbst befüllen. Wichtig ist nur: Das Liquid musst du separat kaufen.
Schritt 5: Lerne, wie dein Gerät gestartet wird
Manche Geräte werden über einen Knopf aktiviert, andere arbeiten mit einer automatischen Zugaktivierung. Egal, welche Variante du verwendest – wenn du den Startmechanismus einmal verstanden hast, findest du viel schneller in deinen eigenen Rhythmus.
Schritt 6: Finde den Zugwiderstand, der zu dir passt
Einige Modelle – zum Beispiel ELFA MASTER und ELFX PRO – bieten einen einstellbaren Luftstrom. Ein straffer Zug fühlt sich eher wie eine klassische Zigarette an, während ein offenerer Zug weicheren, freieren Dampf erzeugt. Eine „richtige" Einstellung gibt es nicht – wichtig ist nur, dass sie sich für dich gut anfühlt.
Die ELFA-Serie zeichnet sich durch eine geringere Leistungsabgabe von 9 bis 18 Watt aus und bietet ein sanfteres Dampferlebnis. Die ELFX-Serie hingegen bietet eine höhere Leistungsabgabe von 30 bis 45 Watt und sorgt für eine stärkere Dampfentwicklung und einen intensiveren Throat Hit. Für Dampfer-Neulinge empfiehlt sich das ELFA Basisgerät aus der ELFA-Serie.
Schritt 7: Sanfte, langsame, eher kurze Züge – der angenehmste Vaping-Stil
Stell dir deine E-Zigarette wie eine Freundin oder einen Freund vor, der es mag, wenn du dir Zeit nimmst. Sie reagiert am besten, wenn du sanft und langsam inhalierst – nicht mit schnellen, harten Zügen. Ein Zug von etwa 1,5 bis 3 Sekunden sorgt in der Regel für den angenehmsten, gleichmäßigsten Dampf.
Schritt 8: Lagere deine E-Zigarette ruhig und trocken
Sowohl zu hohe als auch zu niedrige Temperaturen beeinträchtigen die Qualität des Liquids und die Leistung des Akkus. Am sichersten ist es, dein Gerät an einem schattigen Ort bei Zimmertemperatur aufzubewahren – bitte nicht im heißen Auto und auch nicht im Kühlschrank. Für detailliertere Tipps zur Lagerung von Geräten, Pods und Liquids kannst du unseren speziellen Storage-Guide nutzen.
Welche Arten von E-Zigaretten gibt es?
Bei der großen Auswahl auf dem Markt kann man sich schnell überfordert fühlen. Tatsächlich lassen sich aber alle E-Zigaretten in drei Hauptkategorien einteilen. Wenn du diese einmal verstanden hast, wird die Wahl deutlich einfacher.
Disposable E-Zigaretten sind am unkompliziertesten – auspacken und direkt losdampfen, ganz ohne Einrichtung.
Geschlossene Pod-E-Zigaretten wie die ELFA-Serie, die mit vorgefüllten Pods kompatibel sind, bieten einen einfacheren Einstieg in das Vapen und sind daher ideal für Anfänger. Bestimmte Modelle verfügen über mehrere einstellbare Parameter, die mehr Spielraum für ein individuelles Vaping-Erlebnis bieten.
Open-System-E-Zigaretten wie die ELFX Serie sind besonders flexibel – du kannst sie mit unterschiedlichen Liquids befüllen, das Device weiterverwenden und die gewünschte Zugstärke einstellen.
Wenn du komplett neu im Vaping bist, startest du wahrscheinlich mit Disposable-Modellen wie ELFBAR 800 oder mit Closed-Pod-Modellen wie ELFA Basisgeräte, weil sie nahezu keine Einarbeitung erfordern.
Wie findest du die passende E-Zigarette?
Ein paar praktische Tipps für Einsteiger:innen
Die Wahl einer E-Zigarette ist im Grunde gar nicht so schwierig. Entscheidend ist, was dir gefällt und womit du dich wohlfühlst. Die folgenden Überlegungen helfen dir, schneller zu einer passenden Entscheidung zu kommen – und ein Gerät zu finden, das wirklich zu deinen Gewohnheiten passt.
Zuerst solltest du dir überlegen, wie einfach es sein soll. Wenn du dein Gerät einfach nur in die Hand nehmen und sofort losdampfen möchtest, sind Disposables oder Pod-Systeme wahrscheinlich ideal. Wenn du dagegen mehr Kontrolle und individuelle Anpassungen bevorzugst, wird ein Open-System-Gerät besser zu dir passen.
Als Nächstes geht es um die Nikotinstärke. Sie kann hoch (20 mg/ml), niedrig (10 mg/ml) oder komplett nikotinfrei sein – je nachdem, wie stark der Throat Hit sein soll und ob du von Tabakzigaretten umsteigst.
Und schließlich: Entdecke die Geschmackswelt! Magst du es eher intensiv? Frischer? Süßer?
ELFBAR bietet aktuell mehr als 35 verschiedene Geschmacksrichtungen, sodass du ganz leicht einen Geschmack finden kannst, der sich „nach dir" anfühlt – ob fruchtig, eisig, dessertartig oder tabakinspiriert.
Hier sind einige unserer beliebtesten Sorten. Wenn du nicht genau weißt, wo du anfangen sollst, sind diese Aromen ein sehr guter Startpunkt für deine Reise mit der E-Zigarette:
- Blue Razz Lemonade: Eine fruchtige Mischung aus blauen Himbeeren und einer spritzigen, säuerlichen Limonade
- Menthol: Kühl, frisch und klar – wie eine sanfte Brise bei jedem Zug
- Pineapple Ice: Tropische Süße mit einem eisigen Finish für einen richtig belebenden Effekt
- Strawberry Raspberry Cherry Ice: Ein Trio aus Beerensorten, abgerundet durch eine kühle, cremige Ice-Note
- Watermelon: Saftige, erfrischende Wassermelone – sommerlich, leicht und einfach zufriedenstellend